Wir aktualisieren momentan unser Webseiten Design um die Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.

Aus der Arbeit des Kreiskirchenrates

Sitzung vom 21.9.2022

  • Entfristung der Aufstockung des Beschäftigungsumfangs von Tim Drewanz ab 01.01.2023: Bisher war der Gemeindepädagoge Tim Trewanz auf Grund von Umgruppierungen verschiedener Stellenanteile für die Arbeit mit Kindern und Familien in den Regionen 1 und 2 nur befristet zu 100 Prozent im Kirchenkreis angestellt. Nach Rückkehr aus der Elternzeit im Januar 2023 wird die Aufstockung des Arbeitsverhältnisses entfristet. 

  • Lektor:innen-Beauftragung: Der KKR beauftragt Herrn Andreas Handschuh und Herrn Gunnar Wieland für 6 Jahre mit dem erweiterten Lektorendienst in den Kirchengemeinden der Region Dahme/Mark und Niederer Fläming und dankt beiden für ihr Engagement zu. Ebenfalls für einen Lektorendienst in den Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Sperenberg-Wünsdorf wird Frau Iris Lange beauftragt. Die Beauftragte des Kirchenkreises für die Arbeit mit Lektor:innen, Pfn. Angelika Döpmann stimmt ebenfalls zu. 

  • Beihilfe zur Heizungssanierung im Pfarrhaus Mittenwalde: Im Rahmen des Stellenwechsels und geplanten Neubezugs des Pfarrhauses/Probstei in Mittenwalde soll das Haus energetisch saniert werden. Der Bauausschuss votiert gegen den Entwurf einer Pelletheizung votiert und beführwortet stattdessen - trotz höherer Kosten - die nachhaltigere Lösung einer Erdwärmepumpe. Frau Kapp als zuständige Baubeauftragte legt einen Finanzierungsplan in Höhe von 623.000 Euro vor und plädiert dafür, die darin enthaltene Sicherheit von 20 Prozent beizubehalten. Die Kirchengemeinde Mittenwalde beantragt einen zusätzlichen Zuschuss des Kirchenkreises in Höhe von 114.000 Euro. Der Kreiskirchenrat stimmt dem Antrag zu. Die Mittel sollen dem Klimaschutzfond und dem Pfarrdienstwohnungsfond entnommen werden. 

  • Angleichung der Übernachtungskosten für das Rüstzeitheim Paplitz und das Freizeitheim Halbe:< Das Kuratorium der beiden Häuser hat sich einstimmig für eine Angleichung der Übernachtungskosten ausgesprochen. Wegen des unterschiedlichen Standards der beiden Häuser soll ein kleiner Unterschied erhalten bleiben. Die neuen Preise sollen ab sofort gelten. Gruppen, die bereits gebucht haben, zahlen noch die alten Übernachtungspreise. Der Kreiskirchenrat stimmt der vorgelegten Preisangleichung zu, 

 

Sitzung vom 24.8.2022

  • Vakanzvertretung in Rangsdorf: Ab 1.10.2022 ist die Pfarrstelle in den Kirchengemeinden Rangsdorf und Groß Machnow vakant, dort wird eine Vertretung bis zur Neubesetzung der Stelle benötigt. Die Ausschreibung der Stelle läuft, zum 1.1.23 ist alternativ eine/ein Entsendungsgeistliche/-geistlicher beantragt. Der KKR beschließt, Pfr. Christoph Rätz (Region 1) vom 1.10. bis 31.12.2022 aus freibleibenden Personalmitteln auf 100 % DU für pastorale Dienste in den Kirchengemeinden Rangsdorf und Groß Machnow aufzustocken.

  • Klinikseelsorge in Luckenwalde: Das KMG-Klinikum Luckenwalde hat einen neuen Vertrag zur Zuweisung für die Klinikseelsorge unterzeichnet. Die Stellenanteile sollen 2024 mit der Stelle der KG Woltersdorf-Jänickendorf (dann nur noch 75 %) zusammen neu ausgeschrieben werden. In der Zwischenzeit bittet der KKR Der KKR um Aufstockung des Dienstumfanges von Pfn. Elisabeth Koppehl (Luckenwalde) von 50 auf 75 % DU zur Wahrnahme der Klinikseelsorge in der KMG-Klinik Luckenwalde ab 1.10.2022.

  • Nachfolge im Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes Teltow-Fläming e.V.: Seit 2010 vertritt Pfr. Kurz zusammen mit Herrn Horstmann den KKZF in der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Teltow-Fläming. Mit dem Ruhestand von Pfarrer Kurz (Mittenwalde) wird eine Neubesetzung erforderlich. Zukünftig erscheint es sinnvoll, dass der/die Diakoniebeauftragte des KK regulär eine/n der beiden vom KK zu bestimmenden Vertreter:innen in der Mitgliederversammlung des DWTF stellt, sowie eine weitere geeignete Person vom KKR oder der Synode gewählt wird. Da der derzeitige Diakoniebeauftragte Pfr. Hochbaum  im Juli 2023 ebenfalls in den Ruhestand tritt, scheint derzeit eine Zwischenlösung sinnvoll, bis die Diakoniepfarrstelle neu besetzt worden ist. Pfn. Triesscheijn, KG Löwenbruch und Ahrensdorf, früher Elternzeitvertretung der pers. Referentin der Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, steht dafür bereit und bittet den Kirchenkreis um Gewährung qualifizierender Fortbildungen. Der KKR schlägt dem DWTF vor, Pfn. Saskia Triesscheijn in den Aufsichtrat zu berufen und dankt der Pfarrerin für die Bereitschaft, dieses Amt zu übernehmen.

  • Beantragung des Siegels "Faire Gemeinde/Fairer Kirchenkreis": Auf der Herbstsynode 2021 hat der KK Zossen-Fläming beschlossen, sich auf den Weg zum „Fairen Kirchenkreis“ zu machen (Siegel lautet allerdings „Faire Gemeinde“). Es wurde ein Maßnahmenkatalog beschlossen, sowie ein Kampagnenjahr ausgerufen, das auf Kirchenkreisebene gemeinsam mit dem städtischen Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg zu 4 Online-Workshops zu den 4 Kriterien eingeladen hat, sowie zu zwei Exkursionen. Über die Veranstaltungen und weitere Tipps informiert ein Newsletter der beiden Kirchenkreise. Der Kreiskirchenrat hat darüber hinaus Grundsatzkriterien zur Verpachtung von Ackerland für Photovoltaikanlagen beschlossen. Schon vor der durch das Klimaschutzgesetz des EKBO geforderten Frist wurde außerdem auf freiwilliger Basis ein eigener Klimaschutzfonds für energetische Sanierungen an kirchlichen Gebäuden eingerichtet. Auf seiner nächsten Sitzung wird die AG Partnerschaft und Ökumene einen Vorschlag erarbeiten zur Umsetzung einer Klimakollekte, die die Partnerschaftsarbeit mit dem Globalen Süden neu in den Blick nehmen soll. Der KKR stellt die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen fest und nimmt sich vor, die Themen der vier Kriterien des Siegels „Faire Gemeinde“ weiter zu bearbeiten. Als Fairnessbeauftragte wird Annette Petzold benannt. Der Kirchliche Entwicklungsdienst der EKBO ist um die Verleihung des Siegels bei der Eröffnung der Herbstsynode gebeten.

  • Vereinigung der Kirchengemeinden Rangsdorf und Groß Manchnow: Die Kirchengemeinden Rangsdorf und Groß Machnow-Klein Kienitz wollen den bisherigen Pfarrsprengel auflösen und zum 1.1.2023 die beiden Gemeinden vereinigen. Sie soll zukünftig den Namen tragen: Evangelische Versöhnungsgemeinde Rangsdorf tragen. Gemäß §30 Absatz 1 Satz 2 des Ältestenwahlgesetzes wurde beschlossen, nach der Vereinigung auf eine Neuwahl des GKR zu verzichten. Der KKR stimmt der Vereinigung der Kirchengemeinden Rangsdorf und Groß Machnow-Klein Kienitz zu einer Kirchengemeinde „Evangelische Versöhnungsgemeinde Rangsdorf“ zum 1.1.2023 zu. Ebenfalls stimmt der KKR im Zuge der Vereinigung der Entscheidung der Gemeindekirchenräte zu, keine GKR-Neuwahl nach dem Zusammenschluss durchzuführen. Das Konsistorium wird um kirchenaufsichtliche Genehmigung gebeten.

 

Sitzung vom 27.4.2022

  • Ausschreibung (1.) Pfarrstelle der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Mittenwalde: Der Gemeindekirchenrat der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Mittenwalde hat die Wiederbesetzung der (1.) Pfarrstelle nach dem Ruhestand von Pfr. Kurz zum 1. November 2022 beschlossen. Die Stelle ist im Stellenplan zur Besetzung ausgewiesen und durch das Konsistorium zu besetzen. Das Pfarrhaus soll für den Nachfolger/die Nachfolgerin saniert werden, die entsprechenden Planungen sind in Vorbereitung. Der Kreiskirchenrat stimmt dem zu und bittet um kirchenaufsichtliche Genehmigung.

  • Neubesetzung der Stelle für Popularmusik Schlagzeug mit 25% RAZ: Durch das überraschende Ausscheiden von Herrn Jürgen Stiehle als Schlagzeuger im Team Popularmusik ist eine Lücke entstanden, die schnell gefüllt werden muss, um die kontinuierliche Aufbauarbeit in diesem Arbeitsfeld nicht zu gefährden.Da die Projektmittel im Haushalt befristet bis 31.01.2026 bereits eingestellt sind, hat die Superintendentin vorab für die erneute Ausschreibung votiert. In die Bewerberkommission werden berufen: der Kreiskantor Manuel Gera (Leitung); die Kreisbeauftragte für Jugendarbeit Katrin Noglik; der Popularmusikbeauftragte der EKBO Michael Schütz, ein Mitglied der Popularmusikteams; Jörg Borleis als Mitglied des KKR.

  • Neubesetzung der Stelle für die Projektleitung der Jugendkirche mit 100 % RAZ für 3 Jahre und 3 Monate: Frau Büchholz hat fristgemäß zum 30.06.2022 gekündigt. Um dem Profil der Stelle gerecht zu werden, sollte die Nachbesetzung vorrangig mit der Qualifikation Projektleitung und Mittelakquise geschehen. Die Ausschreibung sollte entsprechend offengehalten werden, so dass ein Abschluss in Non-Profit-Management ebenso berufsqualifizierend ausgeschrieben wird wie eine diakonische bzw. pädagogische Qualifikation mit entsprechender Berufserfahrung. Nach dem Ausscheiden von Frau Büchholz sind noch Personalmittel eingestellt für 3 Jahre und 3 Monate. Der KKR stimmt der Ausschreibung der Projektleitung der Jugendkirche sachgrundbefristet bis zum Projektende zu. Das Stellenprofil soll kurzfristig zwischen Superintendentin und Kreisbeauftragter für Jugendarbeit abgestimmt werden. In die Bewerbungskommission werden berufen: die Superintendentin Katrin Rudolph, die Kreisbeauftragte für Jugendarbeit Katrin Noglik, zwei Jugendliche aus dem Kreisjugendkonvent und/oder dem Leitungsgremium der Jugendkirche, Claudia Holke-Gottlob aus dem KKR.

  • Verlängerung und Neubeauftragung von LektorAuf Antrag der Kirchengemeinde "Peter und Paul" Rosenthale wird die Beauftragung für Lektorin Dorothea Woitschätzky für weitere sechs Jahre verlängert. Ebenso stimmt der KKR der Verlängerung für Lektorin Helga Wagenitz (Kirchengemeinde Blankenfelde-Jühnsdorf zu und dankt beiden für Ihr Engagement. Neu beauftragt wird Frau Carina Wunderlich als Lektorin in den Gemeinden des Pfarrsprengels Bardenitz-Dobbrikow. Pfn. Döpmann als zuständige Kreisbeauftragte hat Frau Wunderlich in der Lektorenausbildung, die Frau Wunderlich im April 2022 erfolgreich abgeschlossen hat, begleitet und befürwortet den Antrag. 

  • Antrag der Kirchengemeinden Bestensee-Pätz und Gräbendorf-Dreikirchen auf Vereinigung und Namensgebung:Die vereinte Kirchengemeinde soll laut GKR-Beschluss heißen: „Evangelische Kirchengemeinde Petrus und Paulus - Bestensee“. Ob die Verwendung des Bindestrichs genehmigungsfähig ist, liegt in der Entscheidung des Konsistoriums. Der KKR stimmt der Fusion der Kirchengemeinden zu und bittet das Konsistorium um kirchenaufsichtliche Genehmigung.

  • Antrag der KG Gräbendorf-Dreikirchen und Bestensee-Pätz auf Zuschuss zur fachgerechten Bewertung und Erschließung des Verwaltungsschriftgutes: Die KG Gräbendorf-Dreikirchen und Bestensee-Pätz stellen den Antrag auf Zuschuss lt. Angebot von Herrn Reiher vom Landeskirchlichen Archiv Berlin für die Aufarbeitung ihres Schriftgutbestandes. Die Archivpflegerinnen des KK befürworten diese. Lt. KKR Beschluss vom 13.05.2015 kann der Kirchenkreis einen Zuschuss bis zu 50 % der Arbeitskosten geben. Die Archivpflegerinnen empfehlen, dass der Kirchenkreis sich mit 50 % der Erschließungskosten (ohne Material- und Transportkosten) beteiligt. Der KKR stimmt dem Antrag der Kirchengemeinden auf einen Zuschuss zu. Die Mittel sind im Haushalt eingestellt.

  • Antrag KG Luckenwalde auf Zustimmung zum Erwerb einer Waldfläche:Die Kirchengemeinde ist seit längeren am Erwerb von Waldflächen interessiert. Nunmehr bietet sich die Gelegenheit, zwei größere Flächen mit insgesamt 135.426 qm zu erwerben. Die Kirchengemeinde verfügt über ausreichend Vermögen aus dem allg. Kirchenvermögen, um diesen Erwerb zu finanzieren. Mit der Entnahme aus dem allg. Kirchenvermögen ist ein Zinsverlust für die Kirchengemeinde verbunden. Da auch die Zinseinnahmen der Anrechnungspflicht gegenüber dem Kirchenkreis unterliegen, bedarf die Entnahme aus dem allgemeinen Kirchenvermögen der Zustimmung des KKR, der dem Antrag folgt.

Sitzung vom 16.3.2022

  • In einer gemeinsamen Sitzung haben die Gemeindekirchenräte Thyrow und Trebbin die Ausschreibung der 1. Pfarrstelle beschlossen. Ein Entwurf für einen Auschreibungstext soll bis Ende März entstehen und diskutiert werden. Eine zeitnahe Veröffentlichung soll erfolgen. Der KKR stimmt dem Vorschlag zu.

  • Nach Kündigung des Klinikseelsorge-Vertrages für das Krankenhaus Luckenwalde durch den Träger KMG zum 31.3. endet der Dienstauftrag für den Glienicker Pfarrer Christian Jänicke. Mit den freiwerdenden Stellenanteilen soll Christian Jänicke die Vakanzvertretung im Pfarrsprengel Trebbin übernehmen. 

  • Ausschreibungen und Übergangsregelungen in der gemeindepädagogischen Arbeit der Region 3 und 6: Nachdem Gemeindepädagogin Ruth Wiarda (bisher Region 3 und 6) die unbefristete gemeindepädagogische Stelle in Region 4 zum 1.3.2022 übernommen hat, sind die im Januar getroffenen Regelungen für die gemeindepädagogische Arbeit in Region 3 und 6 obsolet. Die so freigewordenen Stellenanteile (55% RAZ) für die Elternzeitvertretung von Fraz Büttner können jetzt für ein Jahr ausgeschrieben werden. Diese soll aus Gründen des flexibleren Mitarbeitenden-Einsatzes "zur besonderen Verfügung" ausgeschrieben werden. Danach muss der Stellenzuschnitt grundsätzlich neu bedacht werden. Mit der Region 6 laufen bereits konzeptionelle Gespräche. Zum 1.4.2022 konnte Frau Annette Petzold als neue gemeindepädagogische Mitarbeiterin gewonnen werden. Zu ihrem Aufgabengebiet wird nun auch die Arbeit mit Kindern in der Kirchengemeinde Am Golmberg gehören. In der Region 3 soll die Elternzeitvertretung vorerst auf Minijob-Basis gelöst werden. 

  • Übergangslösung für die gemeindepädagogische Arbeit im Pfarrsprengel Baruth/Mark: Frau Katharina Schicke ist bereit für die Vakanzzeit die Christenlehre-Gruppen in Baruth/Makr und Paplitz zu übernehmen. Sie soll aus den vakanten Mitteln bis zur Neuanstellung einer Fachkraft auf Minijob-Basis angestellt werden. Frau Schicke hat bereits mehrfach in der Arbeit mit Kindern in den Gemeinden mitgearbeitet und ist ehrenamtliche Organistin in Baruth/Mark. 

  • Weiterbeschäftigung in der Arbeit mit Jugendlichen in der Region 2: Paul Kömmling ist seit zwei Jahren auf geringfügiger Basis in der Region 2 tätig. Dort erfüllt er neben seinem religionspädagogischem Studium engagiert und zuverlässig Aufgaben in der Jugendarbeit und im popularmusikalischen Bereich der Kirchenmusik. Auf eigenen Wunsch wird die Befristung der Stelle zum Ende seines Studiums im Februar 2023 fortgesetzt. 

Sitzung vom 16.2.2022

  • Querschnittsvisitation Jugendarbeit 2022:  Die kreiskirchliche Visitation besucht die Kreisjugendarbeit und die Jugendkirche. Als Zeitraum ist der 16.9. bis 14.10.2022 vorgesehen. Besucht werden sollen der Abendgottesdienst zur Einführung der Teamer:innen am 16.9. (Zugleich Eröffnung der Visitation), der Kreisjugenkonvent am 17.9., die Konfi-Camp-Vorbereitung (23. bis 25.9.), die Jugendkirche, die Jungen Gemeinden der Region 7, die Popularmusik sowie ggf. weiter Termine der Jugendarbeit nach Wunsch.  In die Visitationskommission werden von den Kreisbeauftragten berufen: Friedemann Düring, Manuel Gera, Michael Henseler, aus dem KKR: Superintendentin Katrin Rudolph, Helga Wunderlich, Jens Bärmann und Andreas Horstmann. Für die fachliche Begleitung soll eine Kreisbeauftragte:r für die Jugendarbeit eines benachbarten Kirchenkreises angefragt werden.

  • Bildung einer Gesamtkirchengemeinde: Die Kirchengemeinden der Pfarrsprengel Woltersdorf und Jänickendorf wollen eine Gesamtkirchengemeinde bilden. Die entsprechenden Beschlüsse liegen dem KKR vor, der dem Vorhaben zustimmt.  Der Antrag muss nun seitens der Landeskirche Zustimmung finden.

  • Verlängerung der Übungsleiterpauschale in der Kirchengemeinde Rosentahl:  Für die Christenlehre-Arbeit in der Kirchengemeinde erhält Frau Claudia Kühne eine Übungsleiterpauschale. Der KKR stimmt der Verlängerung zu. 

Sitzung vom 21.1.2022

  • Ausschreibung der Kirchenmusikstelle in Region 6: Die Stelle wird wegen beruflicher Neuorientierung des Stelleninhabers zum 1.4.2022 frei. Die Neuausschreibung wird derzeit vorbereitet. Der KKR beschließt die Ausschreibung der im Stellenplan vorgesehenen 50 % RAZ einer KM2-Stelle zum 1.4.2022 für die Region 6. Bei einem positiven Votum aus der Region kann die Stelle temporär mit Mitteln aus der Arbeit mit Kindern für Kinderchorarbeit oder musikalische Früherziehung aufgestockt werden. Ebenso würde es der KKR unterstützen, wenn die Gemeinden der Region die Stelle aus eigenen Mitteln aufstocken. 
  • Ausschreibung der Pfarrstelle Am Golmberg: Pfr. Dr. Boekels geht zum 31.5.22 in Ruhestand. Die Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Am Golmberg mit 100 % DU ist durch Gemeindewahl neu zu besetzen, mit der Pfarrstelle verbunden ist die Vakanzverwaltung der Ev. Kirchengemeinden Gebersdorf und Schlenzer (die Gemeindekirchenratsbeschlüsse der Ev. Kirchengemeinde Am Golmberg, Ev. Kirchengemeinde Gebersdorf und Ev. Kirchengemeinde Schlenzer diesbezüglich sind vorhanden). Die Gemeindekirchenräte bitten um Ausschreibung der Pfarrstelle. Eine Dienstwohnung mit Wohnsitz in Petkus ist vorhanden. Der KKR stimmt der Pfarrstellenausschreibung im kirchlichen Amtsblatt zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu und bittet das Konsistorium um kirchenaufsichtliche Genehmigung. Die Pfarrstelle ist im Stellenplan zur Wiederbesetzung vorgesehen.
  • Verlängerung Lektorenbeauftragung von Christel Holland, Ina Nowaczyk und Margitta Reimer für die Region 6:  Der GKR Dahme beantragt die Verlängerung der Lektorenbeauftragung von Christel Holland, Ina Nowaczyk und Margitta Reimer. Pfn. Döpmann als Kreisbeauftragte des Kirchenkreises ist informiert. Der KKR beauftragt Christel Holland, Ina Nowaczyk und Margitta Reimer für weitere 6 Jahre mit dem erweiterten Lektorendienst für Region 6 und dankt ihnen für ihr Engagement. 
  • Kriterien für den Klimaschutzfonds (Anlage): Eine vom KKR eingesetzte Arbeitsgruppe, bestehend aus den Baubeauftragten des KK, Frau Kapp und Herrn Schwerdtfeger, Herrn Schüler (Haushaltsausschuss), Herrn Hochbaum, Herrn Liesigk, Herrn Meier (alle Bauausschuss) und der Superintendentin, haben die angehängten Kriterien für die Ausreichung aus dem neugebildeten Klimaschutzfonds erarbeitet. Eine begleitende Liste der zu priorisierenden Bauvorhaben soll bis Jahresende entstehen, da die Erstellung noch Zeit seitens des Perspektiv- und Strukturausschusses benötigt und der Klimaschutzfonds ohnehin erst ab 2023 verpflichtend ist. Bis dahin werden Einzelfallentscheidungen getroffen. Der KKR beschließt die Kriterien.
  • Grundsatzbeschlüsse zur Vergabe von landwirtschaftlichen Flächen im KK Zossen-Fläming: 

1. Errichtung von Photovoltaikanlagen: Der KKR nimmt die sich häufenden Anfragen von Investoren zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf kircheneigenen landwirtschaftlichen Flächen und die Empfehlungen des NABU (Anlage) zur Kenntnis. Der KKR befürwortet vorrangig die Nutzung von Dächern für die Installation von Photovoltaikanlagen, aber auch die Nutzung kircheneigener Grundstücke für die Gewinnung von erneuerbaren Energien. Die Belange der in der Region tätigen Landwirte sollen hierbei berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere, wenn die Flächen für eine ökologische Landwirtschaft verpachtet sind oder dafür in Betracht kommen. Um hier frühzeitig Einfluss zu nehmen, sind die Kirchengemeinden gebeten, die jeweiligen Regionalplanungen zur Kenntnis zu nehmen und die Interessen der Kirchengemeinden rechtzeitig in die Planungen einzubringen. Die Gemeindekirchenräte sind bei entsprechenden Anfragen gebeten, das Verwaltungsamt in die Verhandlungen zu den Verträgen einzubeziehen und sich vor Entscheidungen über den Abschluss entsprechender Verträge unter Beachtung der Handreichung des Umweltbüros der EKBO und der jeweiligen Situation vor Ort umfassend zu informieren. Abstimmung: Bei zwei Enthaltungen mehrheitlich beschlossen.

2. Kriterien für die kreiskirchliche Zustimmung zur Verpachtung von landwirtschaftlichen Flächen (Anlage): Eine AG, bestehend aus Frau Lüderitz und Herrn Sehmsdorf (beide Liegenschaftsabteilung KVA), Herrn Ahlborn (KKR), Herr Klass (Umwelt-AG) und Frau Hösel (Eine-Welt-Promotorin) hat Kriterien für den KK zur Zustimmung von Pachtverträgen durch das KVA erarbeitet. Die Kriterien werden besprochen. (Vorlage aus der AG noch nicht eingegangen, spätestens als Tischvorlage). Die Delegation der kirchenaufsichtlichtlichen Genehmigung vom KKR an den Leiter des KVA ist nach HKVG § 66 und § 88 zulässig. Der KKR beschließt die anliegenden Vorgaben für die Vergabe von kircheneigenen Flächen zur landwirtschaftlichen Nutzung als Voraussetzung der Erteilung einer kirchenaufsichtlichen Genehmigung und bittet die Kirchengemeinden um Beachtung der Handreichung der EKBO sowie im Sinne der Bewahrung der Schöpfung sich intensiv um eine Verpachtung an Landwirte zu bemühen, die die kircheneigenen Flächen ökologisch bewirtschaften. Abstimmung: einstimmig beschlossen.

  • Vergabepraxis von Erschließungsfonds, Grundstücksentwicklungsfonds und Pfarrdienstwohnungs SER:

1. Vergabepraxis Erschließungsfonds: Die bisherige Vergabepraxis bezieht sich auf einem Schreiben von Herrn Sehmsdorf (Liegenschaftsabteilung) vom 17.1.2014 und wird vom Kreiskirchenrat in folgender Weise bestätigt: Der Kreiskirchenrat des Ev. Kirchenkreises Zossen-Fläming hat einen gesonderten Fonds „Erschließungskosten“ zur Verfügung gestellt, um die Kirchengemeinden zu unterstützen, die durch Erschließungsmaßnamen belastet sind. Diese Unterstützung begründet sich neben der finanziellen Belastung insbesondere darin, dass die Kirchengemeinden häufig keinen tatsächlichen oder unmittelbaren Vorteil aus der jeweiligen Erschließungsmaßname ziehen können. Aus dem Fonds sollen Beiträge zu Bescheiden von Erschließungsmaßnahmen, hier insbesondere Abwasser, Frischwasser, Straßenausbau und Straßenbeleuchtung, und Bescheide zu Sanierungsbeiträgen innerhalb von Sanierungsgebieten zu 50 % finanziert werden. Im Rahmen der sog. Altanschließerregelung wurde die Unterstützung des Kirchenkreises auch auf solche Bescheide ausgedehnt. Sofern jedoch Kirchengemeinden Baumaßnahmen beauftragen, die neue Hausanschlüsse umfassen, kann eine Beteiligung des Kirchenkreises nicht über den Fonds „Erschließungskosten“ erfolgen. Dies gilt z.B. für den Einbau von sanitären Einrichtungen in Kirchengebäude. Hierbei handelt es sich um Baumaßnahmen, deren Finanzierung die Kirchengemeinden aus eigenen Mitteln sicherstellen müssen. Der Kreiskirchenrat verzichtet auf eine Einzelfallprüfung bei der Beihilfe aus dem Fonds „Erschließungskosten“ und sagt einen generellen Zuschuss in Höhe von 50 % der angefallenen Kosten zu. Die davon unabhängig erforderliche Prüfung wird in die Hände des Verwaltungsamtes gelegt. Kirchengemeinden, die durch entsprechende Bescheide belastet sind, stellen einen schriftlichen Antrag an die Liegenschaftsabteilung im Verwaltungsamt. Kopien der Bescheide sind nicht erforderlich. Originalbescheide, sofern diese bei den Kirchengemeinden eingehen, sind zur Zahlung anzuweisen und zusammen mit dem Antrag an das Verwaltungsamt zu übersenden. Eine einfache Mail mit der Bitte um Beteiligung des Kirchenkreises hält den Prüfungskriterien des Kirchlichen Rechnungshofes nicht stand. Im Rahmen der Prüfung wird auch die Möglichkeit eines Widerspruchs geprüft. Dies ist nur binnen eines Monats nach Zugang des Bescheides bei der Kirchengemeinde möglich. Sofern im Rahmen von Abrechnungen von Maßnahmen durch die Kommunen oder Verbände Erstattungen geleistet werden und der Kirchenkreis 50 % der Kosten des ursprünglichen Bescheides übernommen hatte, werden 50 % des jeweiligen Erstattungsbetrages dem Fonds „Erschließungskosten“ wieder zugeführt. Der Kreiskirchenrat erhält im Rahmen der Jahresabschlüsse einer Aufstellung aller Bescheide nebst einer Aufstellung der Beteiligung des Kirchenkreises und wird ggf. die Vorgaben für den Fonds „Erschließungskosten“ ändern oder anpassen. Der KKR macht sich die Regelung erneut zu eigen.

2. Vergabepraxis Pfarrdienstwohnungsubstanzerhaltungsrücklage:  Der erhöhte Bauaufwand im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung führt zu erhöhtem Zugriff auf die Pfarrdienstwohnungsubstanzerhaltungsrücklage (PFDW SER). Die PFDW SER (91.5130.01 - 2020: 475.842,70 €) sammelt die SER aller PFDW, eine SER kann gebäudeübergreifend geführt werden. Der KKR beschließt, dass die PFDW SER (91.5130.01 - 2020: 475.842,70 €) als Solidarfonds geführt wird. Der KKR bittet das KVA um eine einmalige Aufstellung der Summen der einzelnen einbehaltenen PFDW SER. Für den Fall, dass eine PFDW nicht mehr als solche genutzt werden soll, erhält die KG als Gebäudeeigentümerin einen angemessenen Ausgleich.